Aktuelles aus dem Koog

Weihnachtsmarkt der Wählervereinigung

Kronprinzenkoog Nikolaus überrascht Kinder

Im Gemeindehaus an der Ringstraße fand ein Weihnachtsmarkt der FKW statt. Er war zwar klein, aber es war für jeden etwas dabei. Es gab Weihnachtsgestecke, und ein Stand bot Elche und Wichtel aus Tannengrün an. Man konnte beleuchtete Kaffeekannen und Ähnliches aus Porzellan erwerben, und die Dithmarscher Strickdeerns verkauften ihre Waren.

Kümmerin Susi Raupach stellte einen Mitarbeiter von der Hoelp mit dem Hoelp-Auto vor und bot Hilfe im Notfall an. Auch konnte man seinen Weihnachtsbaum erwerben. Für das leibliche Wohl war ebenso gesorgt. Bei Bratwurst, Glühwein, Kaffee und Kuchen führten die zahlreichen Besucher so manches Gespräch und freuten sich, mal wieder zusammen zu sein. Die Kinder hatten ihren Spaß am Stockbrotbacken und wurden dabei mehrere Male vom Nikolaus mit einem Sack voller Gaben überrascht. „Von dem Überschuss werden wir der Gemeinde für das Gemeindehaus eine Bank stiften“, hieß es, „Wir bedanken uns für den reibungslosen Ablauf bei dem Organisationsteam unter der Leitung von Birte Schönebeck.“

Cornelia Wenzel

Boyens-Medien, 19.12.2022

Arbeitsgruppe soll Tempo machen

Sanierung des Feilwegs rückt näher

Er ist gerade einmal 440 Meter lang – und seit Jahren Diskussionsthema in der Gemeindevertretung. Die Rede ist vom Feilweg, der schon lange nicht mehr als Betonspurbahn zu erkennen ist. Die Platten sind abgesackt, weil der Untergrund nicht tragfähig ist. Schon im September 2014 ist im Protokoll einer Bau- und Wegeausschusssitzung nachzulesen: „Der Feilweg ist immer noch ein Ärgernis für Fahrradfahrer und Fußgänger.“ Daran hat sich bis heute nur eines geändert: Der Weg ist aus Sicherheitsgründen gesperrt. „Er verkommt immer mehr, und die Wut derjenigen, die ihn benutzen möchten, wird immer größer“, sagt Jörn Sievert (FKW) und will das Thema endlich vom Tisch haben. Er beantragt deshalb während der jüngsten Sitzung über die Sanierung zu entscheiden. „Das wollen wir alle – es scheitert nur am Wie“, entgegnet ihm Sönke Sponbiel (CDU-Fraktion). Er erinnert sich: „Wir haben uns doch schon festgelegt und sollten das endlich umsetzen.“ Da war noch die Rede davon, das in Eigenleistung zu machen, um Kosten zu sparen. Doch das scheint vom Tisch zu sein. Die Gemeinde steht finanziell so gut da, dass sie sich nicht nur eine Sanierung sondern sogar eine Erneuerung leisten kann. Die Kosten dafür wurden 2018 auf etwa 32.000 Euro geschätzt. Die Amtsverwaltung damals: „Eine teilweise Sanierung des Weges wäre im Verhältnis zur Erneuerung ähnlich teuer und müsste nach kürzester zeit ständig nachgebessert werden.“ Bürgermeister Alwin Sals (FKW) kann einer kompletten Eigenleistung nicht viel abgewinnen, schon allein wegen der Verantwortung, sollte etwas passieren. Er regt an, die Erneuerung neu auszuschreiben, schließlich sind die Baukosten stark gestiegen. „Dann können wir immer noch sehen, was wir selbst machen.“ Um das Thema Feilweg vom Tisch zu bekommen, soll sich eine Arbeitsgruppe damit beschäftigen. Ihr gehören Alwin Sals, Bernd Wunderlich (UWK) und Peter Witt (CDU-Fraktion) an.

Beate Meißner, Boyens-Medien vom 07.12.2022

Senioren bekommen Gutscheine

Kronprinzenkoog Die 250 Senioren über 60 Jahre in der Gemeinde sollen zu Weihnachten wieder Gutscheine erhalten. Das haben die Kommunalpolitiker einstimmig beschlossen und dabei auch gleich den Wert von bisher 25 auf 40 Euro heraufgesetzt. Nina Huesmann (CDU) hat zwar angeregt, trotzdem eine Weihnachtsfeier zu organisieren, doch ihre Kollegen waren skeptisch, ob das gelingt. „Sie wird bestimmt wieder abgesagt, weil die Coronazahlen steigen“, befürchtete Bernd Wunderlich (UWK).

aus Boyens Medien Nachrichten vom 21.10.2022

Kita-Werk wird neuer Träger

Kronprinzenkoog Noch ist die Kirchengemeinde Vereinigte Süderdithmarscher Köge Trägerin des Kindergartens Lütte Köger. Doch das soll sich ändern: Neuer Träger soll das Kita-Werk werden, erst einmal testweise für ein Jahr.

aus Boyens Medien Nachrichten vom 21.10.2022

Geselliges Beisammensein

Kronprinzenkoog

Frühstück mit den “ Blauen Jungs“

Die Freie Kronprinzenköger Wählervereinigung (FKW) hatte die Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahre mit Partner zu einem Frühstück ins „Uns Landhus“ eingeladen. 70 Personen waren der Einladung gefolgt. Es erwartete sie ein umfangreiches Frühstücksbüffet, welches von Frau Ingrid Sals zusammengestellt wurde.

Unterstützung erhielt sie von einigen Mitgliedern der FKW. Nach langer Zeit der Corona – Pandemie freuten sich alle und hatten sich sehr viel zu erzählen. Der schöne Vormittag erreichte seinen Höhepunkt mit dem Auftritt der „Blauen Jungs“ aus Friedrichskoog. Es wurde ordentlich geschunkelt und mitgesungen.

Margot Hasenfuß

aus Boyens Medien, „Neues aus der Nachbarschaft“ vom 21.09.2022

Im nächsten Jahr wieder Vogelschießen

Kronprinzenkoog den 11.08.2022

Aufs Vogelschießen mussten die Kinder der Marschenschool an allen drei Standorten in Kronprinzenkoog, Friedrichskoog und Helse vor den Ferien verzichten, um die Sammler angesichts der steigenden Infektionszahlen nicht zu gefährden. Stattdessen feierten die Mädchen und Jungen ein Sommerfest. Bei den Gemeindevertretern in Kronprinzenkoog stieß das auf wenig Verständnis, or allem, weil sie nicht in die Entscheidung eingebunden waren. „Vogelschießen ist eine Tradition und ein Koogsfest“, fand Jörn Sievert (FKW) und machte sich stark dafür, dass die Gemeinde im nächsten Jahr als Mitorganisator auftritt. Seine Kollegen stimmten dem zu.

Artikel aus Boyens-Medien

Neue Mühlen und Ersatzbäume

Für ein Repoweringvorhaben am Sophienhof müssen 22 Bäume gefällt werden. Einige Gemeindevertreter tun sich schwer damit. Doch am Ende wird ein Kompromiss gefunden. 
Kronprinzenkoog 
Von Beate Meißner 
Am liebsten wäre es den Kommunalpolitikern und der Repowering Sophienhof GbR gewesen, wenn Ersatz auf einer Gemeindefläche gepflanzt werden könnte. Doch das ist nicht möglich. Geschäftsführer Hans-Reimer Thießen und Bürgermeister Alwin Sals (FKW) hatten zwar eine Wiederherstellung der Allee am Feuerwehrgerätehaus ins Auge gefasst, haben dann aber davon Abstand genommen. „Dazu müsste der Betonboden aufgebrochen werden. Außerdem sind Pflanzungen wegen des Grabens schwierig“, so Gudrun Jörs von der Bauverwaltung des Amtes. 
Hinzu kommt, dass sich die jetzige Allee am Sophienhof in Privatbesitz befindet. „Der Ausgleich darf deshalb nicht auf Gemeindefläche erfolgen“, verdeutlicht Projektleiter Christian Hoffmann. Deshalb werde jetzt im ganzen Land nach einem geeigneten Areal gesucht. „Da sind wir noch in der Abstimmung.“ Eine Allee müsse es auf jeden Fall wieder sein. 
Cornelia Wenzel (FKW) findet es bitter, dass 22 Bäume gefällt werden müssen. Andere müssen beschnitten werden, um die Anlieferung der Anlagenteile zu ermöglichen. Im westlichen Teil der Allee sind es Linden, die den Schnitt laut Gudrun Jörs gut vertragen sollen. Anders sieht es bei den Echten Mehlbeeren im östlichen Teil aus: „Sie sind schlechter schnittverträglich.“ Es sollen jedoch maximal zehn bis 15 Prozent des Kronenvolumens fallen. 
Für Thies Kruse, einen der Vorhabenträger des Repowerings, stellt das jedoch kein Problem dar. „Die Bäume haben während der letzten Stürme schwer gelitten“, weiß er. Viele stünden schief, einige kippten fast um. „Sie müssen zurückgeschnitten werden, sonst leben sie nicht mehr lange.“ 
Sönke Sponbiel (CDU) findet in der Diskussion schließlich einen Kompromiss, mit dem (fast) alle leben können: Die Vorhabenträger ersetzen den Verlust der Bäume im Koog freiwillig und zusätzlich. „Dann sind wir aus der Bredouille raus.“ Im Gespräch sind Obstbäume, vielleicht auf dem Sophienhof, allerdings ohne Anwachsgarantie. 
Der Plan, auf dem Gelände alte Windkraftanlagen durch neue zu ersetzen, stammt noch aus dem Sommer 2020. Damals war vorgesehen, vier Altanlagen abzubauen und drei Enercon E-126 zu errichten. Jetzt sollen drei Mühlen des Typs Senvion MM 92 mit einer Nabenhöhe von 80 Metern, einem Rotordurchmesser von 92,5 Metern, einer Gesamthöhe von 126,25 Metern und einer Nennleistung von jeweils zwei Megawatt abgebaut werden. Als Ersatz werden drei Anlagen des Typs Enercon E-115-EP3 E3 mit einer Nabenhöhe von 92 Metern, einem Rotordurchmesser von 115,71 Metern, einer Gesamthöhe von 149,86 Metern und einer Nennleistung von jeweils 4,2 Megawatt aufgestellt. Sie sind niedriger als die zuerst geplanten. Dafür muss ein Teilbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplans sechs aufgehoben werden. Jörn Sievert (FKW) votierte gegen das Projekt. 
„Es ist noch nicht sicher, wann es umgesetzt werden kann“, sagt Thies Kruse und begründet das mit den extrem gestiegenen Kosten. Auf jeden Fall wollen er und die anderen Investoren den Gemeinden, die im Umkreis von zweieinhalb Kilometern um die Anlagen liegen, 0,2 Cent pro Kilowattstunde bezahlen. Eine Bürgerbeteiligung, wonach Cornelia Wenzel fragte und die auch Alwin Sals für angebracht hält, sei zurzeit aber sehr schwer realisierbar.